Wie wir am besten mit Frustration umgehen

Frustration ist normal. Es ist aber auch ein unangenehmes Gefühl und Gift für die Partnerschaft. Lösen wir den Frust einfach auf. Wie wird hier gezeigt.

Akzeptanz

Eva ist nicht gern frustriert. Daher bringt es ihr nichts, im Frust zu schmollen.

„Frust geht bei mir gar nicht. Also kann ich gleich tun, was ich machen sollte, es akzeptieren.“

Akzeptieren wir, was im Hier und Jetzt gerade passiert. Das heißt aber nicht, dass wir damit einverstanden sind. Es heißt nur, die Realität so anzunehmen, wie sie ist. Das ist der beste Weg. Frust ist eine Emotion. Sie will bemerkt werden. Haben wir den Frust in uns bemerkt und akzeptiert, wird die Emotion schwächer. Sie verliert ihre Macht.

Kommunikation

Lisa geht bei Frust gern zu ihrer Freundin. Sie redet sich alles vom Herzen. Ihre Freundin Mia hört dabei empathisch zu. So löst sich der Frust von allein auf.

„Sprechen wir über unseren Frust, dann formulieren wir das Problem und uns fallen Lösungen ein. Auch meine Freundin hat gute Ideen, die meist helfen.“

Bewegung und Sport

Leo und seine Frau behelfen sich gern durch Bewegung und Sport. Bei Frust macht er Ausdauersport und sie geht Tanzen. Aber auch alle anderen Arten von Bewegung sind für den Abbau von Frust geeignet. So hilft wohl auch putzen.

„Bin ich frustriert, gehe ich joggen oder fahre mit dem Bike. Meine Frau geht dann lieber spazieren. Oft geht sie auch tanzen. Daher ist Frust in unserer Ehe kein Thema.“

Wechsel der Situation

Ben geht erst einmal aus der Situation. Er weiß, dass Frust Streit bringen kann und dann gibt es nur Verlierer.

„Ich verlasse dann mit Absicht den Raum. Das ist aber keine Flucht. Ich will das Gefühl erst einmal verarbeiten. Dann können wir das Gespräch später wieder aufnehmen.“

Wir können auch achtsam in eine andere Situation gehen. Oft geht Lara in den Garten und erfreut sich an den Blumen.

Sichtwechsel

Max ist ein rationaler Typ. Er fragt sich zuerst, ob das Problem ihn persönlich trifft. Dann fragt er, wie er den Frust direkt auflösen kann. Sein Kopf übernimmt dann die Kontrolle über die Gefühle. Es geht also darum, nicht in der Opferrolle zu verharren. Wir sollten besser selbst aktiv werden.

„Trifft mich das Problem, dann bin ich frustriert. Ich frage mich dann, wie ich an das Problem herangehe. Es motiviert mich regelrecht zum Handeln. Ich will dann unbedingt eine Lösung finden.“

Entspannung

Caro sorgt bei Frust gern für Entspannung. Sie meditiert dann. Wer das nicht will, der kann auch ein Autogenes Training machen.

„Ich meditiere dann. Manchmal mache ich auch eine Hypnose oder einen Body Scan. Danach fühle ich mich wieder erfrischt.“

Ablenkung

Ablenkungen haben sich auf die eine oder andere Weise bewährt. Wenn wir kreativ sind, fallen uns sicher noch andere Mittel ein, die uns vom Frust ablenken. So wie Ruby:

„Wenn ich frustriert bin, male ich. Ich höre dazu etwas Musik. Wenn das Bild fertig ist, habe ich wieder ein Lächeln auf den Lippen.“

Wir können uns gern ablenken. Vor dem Frust können wir aber nicht fliehen. Alles in allem sollten wir uns dem Frust stellen und ihn lieber heute als morgen abbauen. Versuchen wir den Frust zu verdrängen, dann ist es einem Kampf gleich, denn er häufig für sich entscheidet.

Frust lässt sich auch durch Umarmung und Kuscheln beseitigen. Der Körperkontakt löst den Frust einfach auf.

Hier noch einmal alle Optionen im Überblick:

– Akzeptanz

Kommunikation

– Bewegung und Sport

– Wechsel der Situation

– Sichtwechsel

– Entspannung

– Ablenkung

– Körperkontakt

Schreibe uns gern ein Kommentar. Wir sind gespannt auf deine Antwort. Wie gehst du mit Frustration um? Und wie wirst du Frust wieder los?

Kultur

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